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Beim Durchlesen des letzten Presseberichts, vom
Mai 2006, mussten wir wieder mal erkennen: „Es
kommt alles anders als man denkt!“ Der Baubeginn
der Epoche 3 wurde zum x-ten mal verschoben, dafür
kam Anderes - Neues.
Aber der Reihe nach: Die Arbeiten an der Epoche 1
dauerten natürlich länger als gedacht. Immer wieder
gab es zusätzliche Ideen, um Gleislagen zu optimieren
oder im Geländebau noch was zu ändern. Der Stephan
hat hier mit Hilfe vom Gerd wirklich Großes geleistet.
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Der superrealistische Landschaftsbau und die dazu
farblich und konturabgestimmte Hintergrundkulisse
suchen seinesgleichen. Und dann kam der Roland
mit ins Team. Noch nicht ganz da, musste sich in der
Sägemühle das Gatter bewegen und es wurden erste
Lichtpunkte gesetzt.
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Mitten während der Landschaftsbauphase der
Epoche 1 gab es noch eine kleine Episode:
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Der Stephan
ist ja eigentlich N-Spur-Fan. In La Statione macht das
nichts, denn es gibt keine N-Spur, also wird er auch
nicht abgelenkt. Bis zu dem Tag, als jemand kam und
uns bat, eine größere, ererbte N-Spur-Sammlung
im Auftrag zu verkaufen, - ca. 30 Loks und Wagen.
Kaum waren die Sachen bei uns, überkam Stephan
das N-Fieber. Auf einem Tisch verlegte er 3 m Gleis
im Oval und dann wurde jede einzelne Lok ausgepackt
und probegefahren.
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Um es kurz zu machen: Wir konnten
uns mit dem bisherigen Besitzer einigen, die Sachen
blieben in La Statione, wir bauten einen Rahmen mit
ca. 6 m Länge und 1 m Breite und für Stephan war
H0 erstmal nicht mehr existent.
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Nachdem die Anlage
weitgehend fertig war ging ich ans „Elektrische“.
14 Blockstellen und 12 Fahrstraßen sorgen jetzt für
einen Vollautomatikbetrieb mit 10 Zuggarnituren.
Aber jetzt sollte es endlich an die Epoche 3 gehen.
Da kam ein Anruf aus dem Hause ROCO. Herr
Wutzmer, damals noch im Außendienst bot mir an,
eine Ausstellungsanlage zu übernehmen. Durch die Gleisumstellung in der Roco-Produktion von Roco-
Line auf Geo-Line kann sie nicht mehr gezeigt
werden, da alle verbauten Gleise Roco-Line mit
Bettung sind.
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Gebaut wurde diese Anlage von den
Modellbahnfreunden Bexbach e.V. Die Anlage ist etwa 7,7 m lang und 1,75 m tief. Für den
Transport ist sie in 6 Segmente aufgeteilt und die einzige
Bedingung für uns war, sie in Salzburg abzuholen.
Also mietete ich einen 7,5 t LKW und bin mit Gerd
nach Salzburg gefahren. Alles lief reibungslos und
die Anlage kam wohlbehalten in La Statione an. Sehr
stabil und mit viel handwerklichem Geschick gebaut,
hatte sie nur einen Nachteil. Sie ist auf 5 separate
Gleiskreise aufgeteilt und dort fahren dann 5 Züge,
ohne Halt im Bahnhof und ohne jede Steuerung. Also
galt es, die vielfach verlegten Kabel, in jedes Segment
war ja eine eigene Stromzuführung verlegt worden,
zu nutzen, um daraus einen vernünftigen automatischen
Zugbetrieb zu machen.
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Dank der bewährten
Elektronikbausteine der Firma Gebhardt und einiger
Siemens-Industrierelais können jetzt insgesamt
13 Züge in einem abwechlungsreichen Betriebsablauf
fahren. Sogar Wendezugbetrieb, gezogen und geschoben,
findet statt. Gleichzeitig erfolgte die landschaftliche
Integration dieser Anlage in die Epoche 4/5.
Seit langem war ich mit dem Gleisplan unserer Epoche 2
Anlage nicht mehr zufrieden. Der Zugablauf lief zwar
sehr zufriedenstellend und problemlos, immerhin sind
4o Garnituren unterwegs, aber die Anlage selbst
wirkt sehr statisch. Aber was machen, der Aufbau der
Steuerung hatte viel Zeit in Anspruch genommen und
jetzt wieder alles abreißen und neu aufbauen, das muß
gut überlegt sein. Da kam mir eine Idee: Warum nicht
einen Gleisplan entwickeln, der unseren Vorstellungen
besser entspricht, der aber die gesamte Steuerung so
übernehmen kann, das nur die Anlage neu gebaut
werden muss.
Zum Vergleich: Der alte (oben) und der neue (mitte) und der endgültige (unten)
Gleisplan:
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Wir werden sehen ob das problemlos
gelingt, abgebaut ist die Anlage und ab Samstag,
den 20. Oktober geht es mit dem Neuaufbau los.
Wobei etwas ganz sicher ist: während des
Aufbaus wird sich bestimmt noch die ein oder andere
Änderung ergeben.
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Nachtrag April 2008:
Der endgültige Gleisplan
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Mai 2006
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Die letzten 12 Monate waren in erster Linie vom Landschaftsbau in der
Epoche 1 bestimmt. Stephan „Steve Canberra“ Kastl hatte und hat noch
alle Hände voll tun, bis alles schön durchgestaltet ist. Aber wie die
Fotos zeigen: es lohnt sich und ist heute schon ein toller Blickfang.
Highlights sind eine funktionsfähige Sägemühle, ein großer
Sandsteinviadukt und die vielen steilen Felspartien nach Vorbildern
aus der Fränkischen Schweiz.
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Der Schattenbahnhof von Epoche 1 wurde nochmals erweitert. Sowohl
der Abstellbahnhof für Epoche 1 als auch der für Epoche 2 liegen im
sichtbaren Bereich und haben insgesamt Platz für rund 100 Züge. Alle
Blockstellen wurden mit Signalen ausgerüstet, und da man immer 3 bis
4 Blöcke gleichzeitig im Blickfeld hat, kann man sehr schön
beobachten, wie das Zusammenspiel beim Vorrücken der einzelnen Züge
mit den Anfahr- und Bremsautomatiken funktioniert.
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Und ganz weit im Hinterkopf entstehen die ersten Pläne für die Epoche
3. Einige Zuggarnituren sind schon da und warten, ordentlich
verpackt, dass die ersten Gleise verlegt werden und sie zum Einsatz
kommen.
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Die räumlichen Ausmaße sind vorgegeben, eine L-Anlage mit den
Abmessungen 24 x 1 m und 12 x 2,5 m. Verwirklicht werden soll in
jedem Fall ein mittelgroßer Personenbahnhof mit ca. 8
Bahnsteiggleisen und ein entsprechender Rangierbahnhof. Und was in
Epoche 3 auf keinen Fall fehlen darf, ist ein schönes gemischtes BW
für Dampf-, Elektro-, und Dieselloks. Mit Drehscheibe und allem, was
dazugehört.
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Streß im Bahnhof. Der Luxuszug im Vordergrund, gezogen von
einer S 3/6, muss auf die kreuzende Einfahrt
des Personenzügleins warten.
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Im Güterbahnhof müssen noch die letzten Frachtstücke verladen werden, denn der Lokführer für die Übergabe wartet schon ungeduldig. Dazwischen muss dann noch der ein, oder andere Fernzug durchgeschleust werden.Übrigens sind 90 % aller Loks in La Statione auf Faulhabermotor umgebaut und die Getriebe wurden der echten Höchstgeschwindigkeit, natürlich umgerechnet in den Maßstab 1:87, angepasst.
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Die Epoche 1 ist technisch fast fertig gestellt und unser Landschaftsbauer ist auch wieder voll im Stress. Alles in allem ist La Statione ein ganz schönes Stück gewachsen und es lohn sich, wieder einmal vorbei zu schauen.
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Februar 2004
Seit unserer letzten Presseinfo hat sich natürlich wieder viel getan.
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Auf der Epoche 4/5 - Anlage geht der Landschaftsbau dem Ende entgegen. Der Bahnhof hat einen großzügigen Vorplatz erhalten und auf den Bahnsteigen warten jetzt jede Menge Fahrgäste auf die hoffentlich pünktlichen Züge.
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Ein Steinbruch mit Zementwerk versorg die diversen Neubauten mit Material und im angeschlossenen Badesee mit FKK-Strand können die kleinen Bewohner dieser Epoche jetzt diversen Freizeitvergnügen nachgehen.
Ein großes Manko war bisher die Hintergrundwand. Das wurde jetzt in Angriff genommen und unser Spezialist für Landschaftsbau Stefan "Steve Camberra" Kastl hat mit einer großzügigen Bemalung, passend zum Anlagenabschluss, hervorragendes geleistet. Beim Rollmaterial gibt es auch viel Neues, unter anderem der Diesel ICE und die neue S-Bahn BR 423.
Technisch ist die Epoche 2 - Anlage, die die Reichsbahnzeit von 1925 - 1947 wiedergeben soll, fertiggestellt. Es gibt zwei 2-gleisige Hauptbahnstrecken, die einen Turmbahnhof durchfahren und eine verträumte Nebenbahnstrecke. Gerade diese Nebenbahn hat es vielen Besuchern angetan und sie lädt ja auch wirklich zum Träumen ein.
Fünf kleine Bahnhöfe werden von typischen Nebenbahnzügen angefahren und es ist ein Gedicht, den bayrischen Glaskasten mit seinen drei kleinen Wägelchen, oder was Ähnliches, die krümmungs- und steigungsreiche Strecke durchschnaufen zu sehen. Ein sehr abwechslungsreicher Betrieb, mit vorbildgerechten Zuggarnituren und Fahreigenschaften zeichnen diese Anlage aus. Auf Wunsch vieler Kunden bleibt diese Anlage vorerst noch im Rohbau. Das gibt die Gelegenheit, den Unterbau, und alles was mit der Technik zusammenhängt störungsfrei einsehen zu können.
Es war wieder einmal so weit, der Start in eine neue Epoche. Nachdem der Abstellbahnhof für die Epoche 1 schon seit längerer Zeit fertig ist und ca. 20 Züge relativ langweilig immer im Kreis herumgefahren sind, war es nur noch eine Frage von Wochen, bis dieser unhaltbare Zustand geändert wurde. In einer Gewaltaktion wurde innerhalb von 2 Wochen die Anlage einmal aufgebaut, nach total unbefriedigendem Ergebnis wieder zerlegt und in der jetzigen Form erstellt. Lange Fahrstrecken in einer gebirgigen Landschaft werden das Endziel dieser Anlage sein.
Gerade recht, für die behäbige Länderbahnzeit. Entsprechend den damaligen technischen Möglichkeiten waren die Zuglängen eher bescheiden und auch die Streckenführung musste nicht für Hochgeschwindigkeitszüge mit 300 km/h herhalten. Die Länderbahnanlage wird einen zweiten Abschnitt bekommen, der parallel zum Bistro geführt wird. Dann kann man in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee oder einem frischen Bierchen die Züge auf Augenhöhe an sich vorbei zuckeln sehen. Darüber werden wir in Kürze in Wort und Bild berichten.
Januar 2003
Als zusätzliche Attraktion ist jetzt die Lokparade als separater Anlagenteil
fertig geworden. Ca. 100 Loks aus alle Epochen zeigen im Betrieb die vielfältige
Entwicklung in Design und Konstruktion.
Wie man rund 100 Loks auf kleinstem Raum zum Fahren bring,
zeigt die Lokparade. Für 132 Blockstellen wurden nur 5,2 x 0,45 m Fläche benötigt.
Bei ca. 100 Loks Bestückung braucht eine Lok für die komplette Runde fast 2
Stunden. Einsatzmöglichkeiten wären die Darstellung einer Lokparade, wie 1985
in Nürnberg zur 150-Jahr-Feier der Bahn, oder als Lockspeicher zur Beschickung
eines Betriebswerkes. Maschinen aus allen Epochen zeigen im Betrieb die vielfältigen
Entwicklungen in Design und Konstruktion. Für den Vitrinensammler ist das eine
ideale Möglichkeit seine hochwertigen Loks auch einmal im Betrieb zu sehen.
Gerade von alten Elektro-, Diesel- und Dampfloks mit Stangenantrieb geht eine
unheimliche Faszination aus, wenn man die gesamte Technik in Bewegung sieht.
Der Abstellbahnhof für die Epochen 1 + 2 ist fertig
Diesmal, im Gegensatz zu den Epochen 4/5, voll sichtbar und
signalisiert. Es wurden dafür insgesamt 245 m Gleis verlegt und er bietet
Abstellmöglichkeiten für 45 Züge in der Epoche 2 und 30 Züge für die Epoche
1. Zuglängen sind frei wählbar. Ist ein Zug einmal länger als der dafür
vorgesehene Blockabschnitt, belegt er eben zwei Blöcke. Auf den Betriebsablauf
hat das keinen Einfluss. Die Abstellbahnhöfe sind bereits in Betrieb und man
kann die einzelnen Zuggarnituren fahren sehen. In der Epoche 1 nur auf einem großzügigen
3-gleisigen Wendekreis, aber für die Epoche 2 ist die angeschlossene Anlage
bereits in Betrieb.
2002
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2002 war ein Jubiläumsjahr für die Eisenbahn und brachte viele Besucher zu La Statione. Die Pegnitztalbahn von Nürnberg nach Eger wurde 125 Jahre und der Bahnhof Kirchenlaibach 100 Jahre alt.
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Die Gemeinde Speichersdorf / Kirchenlaibach veranstaltete ein großes Bürgerfest und der Adler der Gemeinde Georgensgmünd machte Pendelfahrten vom Bahnhof zu La Statione.
Das Begrüßungssignal von La Statione. Ursprünglich stand es im Bahnhof Weißenfels und kam in einem erbärmlichen Zustand in Speichersdorf an. Es sollte ein Geschenk zum 50. Geburtstag des Chefs werden, und nur dem bewundernswerten Einsatz aller Mitarbeiter der Firma Rumsauer war es zu verdanken, daß es heute wieder im alten Glanz erstrahlt und dem Besucher schon von weitem signalisiert, ob La Statione gerade offen oder geschlossen ist.
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